Die nächste nennenswerte Aktion war eine tolle Parade des Gästehüters Heusi, der einen
Kopfball von P. Benz abwehrte. Fünf Minuten vor dem Pausentee feuerte Kisters dann einen Flachschuss
aus der Distanz ab, sah den Versuch aber vom Tormann gehalten. Winkeln kam nur noch zu einem Abschluss.
Das Remis entsprach dem Spielverlauf und war gerecht, denn keine Mannschaft war der anderen überlegen.
Keine Entscheidung
Nach der Pause betrat das Eigengewächs Padula das Spielfeld und erreichte eine Longo-Flanke mit dem Kopf,
verpasste die lange Ecke aber. Am Ende einer gelungenen Doppelpasskombination mit Kisters vor dem
Strafraum schoss Gullo flach, doch Heusi tauchte erfolgreich nach dem Ball. Nach einer Stunde schoss
dessen Bruder alleinstehend knapp am Gehäuse vorbei.
Riesendusel dann auf einheimischer Seite nach
70 Minuten: Stürmer Wild tanzte die Abwehr aus und sein hoher Vollspannschuss prallte vom Pfosten ab!
Winkeln gewann an Oberhand, war präsenter und verlagerte das Spielgeschehen immer mehr in die Tägerwiler
Hälfte.
Der Heimklub zog sich zu sehr zurück. Doch dann wurde Kasalar am Mittelkreis angespielt, wartete
geschickt auf den nachrückenden Gullo und schickte ihn im richtigen Moment auf die Reise. Dieser reüssierte
aber nicht, da Keeper Heusi rechtzeitig aus dem Tor eilte. Näf lenkte Wilds Versuch ab, Padulas Abschluss
war zu harmlos. Trotz aufkommender Hektik währte die Fairness weiterhin, was dem Unparteiischen die
Spielleitung erleichterte.
Obwohl beide Teams vor dem Spiel einen Sieg anstrebten, ist ein Unentschieden nicht das schlechteste
Ergebnis, denn die gerechte Punkteteilung ändert wenig an der Tabellensituation. Tägerwilen heimste den
ersten Punktgewinn in der Rückrunde auf heimischen Boden ein, sammelte keine Strafpunkte, was letztlich
auch noch entscheidend sein könnte, und hat nun sechs Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegskandidaten
Romanshorn. Winkelns Differenz auf diesen beträgt nun drei Punkte.
Der FC Tägerwilen kann nächsten Sonntag
mit einem Punktgewinn in Romanshorn den Klassenerhalt sichern. Winkeln scheint auf gutem Wege dazu zu
sein. Als erster Absteiger stehen die Tabellenletzten Appenzeller aus Herisau fest.