Dann faste sich Ayres ein Herz und prüfte Mirzeloski zum erstenmal aus der zweiten Reihe.
Kurz vor dem Tee wurde dann die ganze Tägerwiler Hintermannschaft mittels eines Steilpasses ausgehebelt
und Wäger stürmte alleine aufs Tor zu. Sein Abschluss flog aber Meterweit über das Gehäuse.
Der Gast behielt seine aktive Gangart auch im zweiten Abschnitt bei. Nach einer Stunde verpasste Ayres
zweimal den Führungstreffer nachdem er jeweils alleine gegen Mirzeloski angestürmt war. Genauso
erging es Boshtraj per Kopf.
Nach einem Getümmel im Tägerwiler Fünfmeterraum konnten sich die
Thurgauer glücklich schätzen das Unentschieden noch zu verteidigen. Weesen verhielt sich ähnlich
wie Tägerwilen in der ersten Halbzeit und schaffte es, über die Aussenpositionen immer wieder
gefährliche Situation herbeizuführen.
Überraschender Führungstreffer
Just in dem Moment als sich Tägerwilen auch mit einem Unentschieden abfinden konnte, lief Eibeck
zu einem Freistoss aus 30m an. Sein Kracher passte genau in die lange Ecke, liess Gmür im Tor von
Weesen aber trotzdem nicht gut aussehen. Der Gast stellte nun auf 3 Stürmer um was Tägerwilen zu
Kontermöglichkeiten einlud.
Ein solcher konnte nur noch mit einem Foul an Kasalaar unterbunden werden
und einen Penalty nach sich zog. Roger Benz scheiterte aber an Gmür. Besser machte es Longo in der
Nachspielzeit. Kasalaar überlief die aufgelöste Defensive des Gegners und legte danach wunderbar
zum 2-0 auf.
Die Mannschaft von Trainer Zbinden hinterliess besonders nach dem Führtungstreffer
einen sehr soliden und abgeklärten Eindruck und liess sich trotz der Weesener Offensivbemühungen
die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.